Stabiles WLAN für Privathaushalte mit mehreren Nutzern

Die überwältigende Mehrzahl deutscher Haushalte nutzt das Internet tagtäglich. Morgens die Zeitung online lesen, Kochen mit Frank Rosin am Tablett, nebenbei läuft die Lieblingsmusik von Spotify und abends schaut die Familie Netflix – der Jüngste schaut Sport, die Eltern eine Doku und die Tochter streamt die neueste amerikanische Sitcom. Auch Smart-Home-Geräte, die über WLAN angesteuert werden sind inzwischen keine Ausnahme mehr. Das alles muss der WLAN-Router bewältigen und die Anforderungen sind mit der Zeit immer mehr angestiegen. Kein Wunder, dass das Internet zuhause nicht stabil läuft, oder? WLAN Netzwerke sind längst etabliert und sie unterliegen ständiger Fortentwicklung.

Smart Home Wlan

WLAN ist allgegenwärtig und in Privathaushalten inzwischen Standard.

Welcher Router ist der richtige?

Wer sich nicht auskennt und „einfach nur Internet“ zuhause haben will, greift schnell zum falschen Router. Dieser ist entweder überdimensioniert, was der Qualität keinen Abbruch tut, oder er leistet nicht das, was er leisten soll. Die Folge sind instabile Verbindungen, die zu Unterbrechungen der übertragenen Inhalte auf den Endgeräten führen. Das ist enorm ärgerlich und vor allem vermeidbar. Verbrauchern ist es freigestellt, welchen Router sie nutzen und deshalb haben sie buchstäblich die Qual der Wahl. Der erste Schritt zum richtigen Router ist, sich ausführlich über die unterschiedlichen Varianten zu informieren. Die Fritz!Box nimmt eine geradezu markbestimmende Position ein. Sie ist besonders weit verbreitet. Fritz!Box ist nicht gleich Fritz!Box. Es gibt Modelle, für unterschiedliche Zwecke.

  • DSL
  • VDSL
  • Kabel-Internet
  • Glasfaser
  • LTE

Wlan Router im HeimnetzwerkAlternativ zur Fritz!Box bieten andere Hersteller andere Marken an, die ebenfalls für die genannten Technikoptionen geeignet sind. Ob Verbraucher einen Router des beauftragten Providers verwenden oder ein anderes Produkt einsetzen, das bleibt jedem selbst überlassen. Es ist zudem eine Kostenfrage. Router können entweder gekauft oder monatlich gemietet werden. Der Vorteil der gemieteten Geräte besteht darin, dass die Updates durch den Anbieter gewährleistet werden. Wer einen eigenen Router besitzt, muss sich selber darum kümmern. Geht etwas am Gerät kaputt, muss er sich an den Hersteller wenden. Bei gemieteten Geräten erfolgt meist ein rascher Austausch durch ein aktuelles Modell.

Wenn die Internetleitung zickt: Tricks für stabiles WLAN

Über 88 Prozent aller deutschen Haushalte verfügen über einen Internetzugang. Und bei der überwältigenden Mehrzahl steht der WLAN-Router in der Regel dort, wo die Telefonsteckdose platziert ist. Das ist manchmal der Abstellraum, oft der Flur, selten aber Wohnzimmer oder Küche. Das Problem ist, dass die Signalstärke da am besten ist, wo der Router steht. Und da, wo es gebraucht wird, ist es leider instabil oder die Downloadraten sind niedrig. Wie lässt sich diese Situation ändern?

Eine Möglichkeit ist, den Router so zu platzieren, dass der Abstand zwischen ihm und den Endgeräten möglichst gering ist. Allerdings ist der Anblick eines Routers nicht schön, er wird am liebsten aus dem Blickfeld genommen – deshalb steht er ja auch oft etwas versteckt in einem abgelegenen Raum.

Wenn der Router also nicht im heimischen Wohnzimmer Einzug halten, sondern versteckt im Abstellraum oder anderswo bleiben soll, braucht es andere Lösungen. Deshalb greifen Verbraucher zu Alternativen und entscheiden sich zum Beispiel für einen WLAN-Repeater. Der Repeater hat die Aufgabe, die Reichweite zu erhöhen und diese Aufgabe erledigt er auch zufriedenstellen. Die Übertragungsrate beeinflusst er aber leider nicht und so kann es sein, dass es trotz Repeater zu Ausfällen kommt. Wenn aber genau das erreicht werden soll, nämlich die Übertragungsrate zu erhöhen, damit jedes Haushaltsmitglied zu jeder Zeit störungsfrei im Internet surfen, Inhalte streamen oder uploaden kann, dann braucht es eine andere Lösung.

WLAN-Router mit Mesh-Netzwerk

Ideal ist der WLAN-Router mit Mesh-Netzwerk für Flächen, die über mehrere Etagen reichen oder die besonders groß sind. Kleine, kompakte Wohnungen gehören nicht zur Zielgruppe dieser technischen Lösung. Technisch gesehen bildet der Router in Zusammenarbeit in anderen Geräten ein stabiles Netz über eine große Fläche. Die Einzelgeräte kommunizieren untereinander und senden unabhängig voneinander eigene WLAN-Signale aus. Sie verstärken somit das Signal und tauschen Daten aus. Die Einzelgeräte bezeichnet man als Knotenpunkt. Wenn ein solches Netzwerk in einem Haus eingerichtet ist, dann verbindet sich das jeweilige Endgerät immer mit dem Knotenpunkt, der das stärkste Signal sendet. Auf diese Weise greifen die Nutzer auf unterschiedliche Knotenpunkte zu und haben immer die beste Qualität auf dem Endgerät, ohne sich gegenseitig zu stören oder die Datenübertragung zu beeinträchtigen.

Wie teuer sind WLAN-Router mit Mesh-Netzwerk?

Die Kosten für diese Technik sind gar nicht so hoch, wie man vermuten könnte. Ab ungefähr 70 Euro fangen die Lösungen an. Die Anbieter übertrumpfen sich derzeit mit ihren Angeboten und es ist ratsam, sich in Ruhe und ausführlich zu informieren. Wichtig ist, sich stets die aktuellsten Informationen zu holen, weil die Entwicklung der Technik ständig weitergeht. Zu den bekannten Produkten, die unbedingt mit ins Kalkül gezogen werden sollten, gehören diese:

  • Google Wifi: Leicht in Betrieb zu nehmen, Bedienung per App, kann bis zu 400 qm mit WLAN abdecken, mittelpreisig
  • Fritz!Box mit Mesh-WLAN: Software-Update Fritzos-Version 6.90 und einen Repeater kaufen, preisgünstige Lösung
  • Orbi: ein optischer Leckerbissen, der 350 qm abdeckt, hochpreisig

Neben den drei genannten Produkten aus dem niedrigen, mittleren und hohen Preissegment bietet der Handel eine Vielzahl von Konkurrenzprodukten an.

Tipp: Erst informieren, dann kaufen – das spart Geld.

pixabay.com © geralt (CC0 Creative Commons)

pixabay.com © 3dman_eu (CC0 Creative Commons)

Bookmark the permalink.

Teilen:

Comments are closed