LTE und Co. – die schnellsten DSL-Alternativen

Die schnellen DSL-Technologien haben das Surfen im Internet revolutioniert und überall verfügbar gemacht. Nicht nur die Geschwindigkeiten haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch die Verfügbarkeit von DSL ist stetig gestiegen. Mit schnellem VDSL ist eine Bandbreite bis zu 100 Mbit/s für den Verbraucher möglich, sodass sich sämtliche Onlinedienste ohne Einschränkung nutzen lassen. Das Problem: Nicht überall sind derart hohe Verbindungen der Provider verfügbar. Somit gibt es unterschiedliche Alternativen zum traditionellen DSL-Anschluss:

  • Kabelinternet
  • LTE
  • WiMAX
  • Satellit

Kabelinternet mit Highspeed

Internet per TV KabelKabelinternet hat sich bereits auf dem deutschen Markt etabliert. Es kommt gern zum Einsatz, wenn keine schnellen DSL-Verbindungen über die Telefonleitung möglich sind. Mit dem sogenannten Kabel DSL haben sich einige Anbieter selbst in ländlichen Regionen etabliert, darunter auch Kabel Deutschland. Die Triple Play Angebote stehen im Fokus der Kunden, da sie jeglichen Service aus einer Hand erhalten. Telefon, Internet und Fernsehen werden über einen Anbieter und über ein Kabelnetz abgewickelt. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Kabel-Infrakstruktur Vorort. So wird aus der herkömmlichen Kabeldose ein wahrer Multimedia-Anschluss mit einer entsprechenden Geschwindigkeit. Das Breitband-Internet ist mit allen Funktionen verfügbar. Ebenso vorteilhaft sind die modernen Fernsehkabel, die teilweise höhere Bandbreiten abdecken, als die herkömmlichen Telefonkabel.

Voraussetzungen für Kabel Internet

Bei dem Entschluss zum Kabelinternet sind dennoch die Verfügbarkeiten zu prüfen. Hier muss ein Kabelnetzanschluss vorhanden sein und der passende Tarif. Außerdem gibt es oft nur einen regionalen Anbieter für diesen Dienst, sodass der Preiskampf und Wettbewerb förmlich nicht stattfindet. Dennoch bewegen sich die Pakete für Telefon, Kabel und DSL in einem ähnlichen Rahmen, wie andere Anbieter.

Lückenlose Versorgung mit LTE

LTE steht für Long Term Evolution und gilt als wahrer Favorit bei den DSL Alternativen. Die Anbieter haben hier ein Ziel vor Augen: die lückenlose Versorgung mit schnellem Internet. Vor allem die ländlichen Gebiete sollen abgedeckt werden, die bisher noch keine Glasfaser- oder DSL-Verkabelung genossen haben. Auch hier soll schnelles Internet möglich sein. Die Übertragungsgeschwindigkeit und Stabilität der Verbindung zeigen großes Potenzial. Mit bis zu 300 Mbit/s erhalten die Nutzern besonders hohe Übertragungsraten. Gleichzeitig können mehrere Teilnehmer online sein, ohne dass größere Störungen zu befürchten sind.

LTE bietet darüber hinaus großen Zugriff auf einen multimedialen Unterhaltungsbereich. Video-on-Demand und die Videotelefonie sind mit dieser Internetverbindung kein Problem mehr. Allerdings gilt dabei zu beachten, dass derzeit viele Tarife noch eine Begrenzung des Transfervolumens bei 1,2 oder 5GB Daten haben und somit der Traffic bei Verwendung von Mediastreaming schnell aufgebraucht ist. Hier hilft dann leider nur noch das Nachbuchen von teurem Zusatzdatenvolumen.

WiMax und Satellit

Internet per SattelitEine ebenso kabellose Verbindung ist mit WiMax möglich (Worldwide Interoperability for Microwave Acess). Die Technologie eignet sich für größere Flächen, die mit einer schnellen Internetverbindung versorgt werden sollen. Der neue Standard ist allerdings mit höheren Kosten verbunden und noch nicht überall verfügbar.

Eine andere Alternative bietet das DSL über die Satellitenschüssel. Prinzipiell ist das Internet via Satellit flächendeckend verfügbar und kann überall empfangen werden. Voraussetzung ist hier die montierte Satellitenschüssel. Nicht jedes Haus oder jede Wohnung stellt eine solche Möglichkeit zur Verfügung. Daneben sind die Tarife deutlich kostspieliger. Die Daten werden per Satellit empfangen, wobei die Schüssel auf den Satelliten des Betreibers ausgerichtet werden muss. Gleichzeitig ist der Upload möglich sowie der normale TV-Empfang. Vor allem abgelegene Gebiete und Regionen ohne Kabel- und DSL-Anschluss greifen auf die Verfügbarkeit via Satellit zurück.

Bilder: pixabay

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