Netzwerke in großen Haushalten richtig umsetzen

In modernen, großen Haushalten möchte man natürlich so einfach und so stabil wie möglich seine Netzwerke verbinden, denn immer mehr Geräte lassen sich auf direktem oder indirektem Wege an das Internet anschließen und benötigen daher eine stets stabile Verbindung. Die stabilste Art der Verbindung stellt natürlich die Vernetzung mittels Netzwerkkabeln dar, doch können gerade in großen Haushalten dadurch schnell einige Meter an Netzwerkkabeln nötig sein, um die vielen Geräte innerhalb des Haushaltes mit dem Router zu vernetzen. Solche Kabel sind meist unschön oder die versteckte Verlegung ist mit größeren und teuren Umbauarbeiten verbunden.

Im Falle von Smartphones oder Tablets ist die Möglichkeit aber gar nicht gegeben, sodass man sich auf ein WLAN Netz beziehen muss und damit eine Mischform unausweichlich wird. Aber es gibt eine Alternative, bei der sich auch in großen Haushalten oder auch kleinen Betrieben, lästige und teure Kabelverlegearbeiten sparen lassen.

WLAN die einzige Alternative?

Natürlich eignen sich für große Haushalte WLAN Netze hervorragend, denn hierbei werden wenige Kabel benötigt und es können sehr einfach Geräte in das vorhandene Netzwerk mit eingebunden werden. Allerdings wird das WLAN Signal durch viele Faktoren beeinflusst. Dicke Wände, Möbel, notwendige Stahlträger innerhalb der Bausubstanz, zu dicke Böden oder Türen, nahezu jedes Material schluckt einen Teil des WLAN Signals. Das kann die Distanz erheblich beeinträchtigen und zu wenig zufriedenstellenden Ergebnisse der Reichweite für das WLAN Netz führen.

In der Konsequenz bedeutet das oft, dass es zu kleinen Verbindungsabbrüchen kommt oder zu sehr langsamen Verbindungen, welches sich beides besonders auf das Erlebnis von beispielsweise IP-TV oder Video on Demand Inhalten wie Netflix, Youtube oder maxdome auswirkt. Dabei kommt es dann durch die schlechte Verbindung zu Rucklern oder kurzen Stopps in der Wiedergabe. Je nach Einstellung des Wiedergebenden Geräts wird dann auch die Wiedergabequalität heruntergeschraubt, sodass sich die gewünschten Inhalte nur in schlechterer Bild- und Tonqualität wiedergeben lassen.

Natürlich lassen sich solche WLAN Netze auch mithilfe von WLAN Repeatern erweitern und verstärken, doch bleiben die Signale weiterhin von schwankenden Faktoren abhängig. Schnell kommt dabei der Gedanke auf den Wohnraum mit Netzwerkkabeln und einfachen WLAN Routern auszustatten, doch können die Kosten für die Verlegung solcher Kabel schnell sehr hoch werden und in viele Fällen sind diese Umbaumaßnahmen, sollte man zur Miete wohnen, oft gar so leicht realisierbar und sorgen für langwierige sowie kostenintensive Planungen oder werden durch den Vermieter schlicht verboten. Dann bleibt oft nur die Lösung sie vergleichsweise offen durch den Haushalt zu verlegen und die Kabel tragen dadurch wenig zur Wohnlichkeit bei. Doch für genau solche Fälle gibt es DLAN Technik.

DLAN spart unschönen Kabelsalat und teure Umbauarbeiten

DLAN (auch Powerline genannt) steht für Direct LAN und nutzt die Stromleitungen um ein Netzwerk zur digitalen Datenübertragung zu errichten. Wer sich einen Überblick zu den erhältlichen Adaptern verschaffen möchte, der kann dies etwa auf diesem DLAN Test Portal tun. Bei der DLAN-Technik wird das ohnehin vorhandene Stromnetz als Übertragungsweg genutzt. Mithilfe von speziellen Adaptern werden digital Signale über das Stromnetz übertragen und von einem weiteren Adapter wieder in ein für normale System (RJ45-Standard) auslesbares Signal umgewandelt. Dadurch lassen sich komplizierte Umbauten und neue Kabelverlegungen sparen und bei modernen Adaptern lassen sich sogar vorhandene WLAN Netze bequem erweitern.

Diese Adapter werden in eine reguläre Steckdose in den entsprechenden zu vernetzenden Räumen eingesetzt und können dann entweder als WLAN-Signal fungieren oder mithilfe eines Netzwerkkabels einfach Verbunden werden. Die Steckdosen können bei den aktuell erhältlichen Geräten weiter benutzt werden, da die Adapter nur als Zwischengerät fungieren und sich normale Geräte anschließen lassen.

Auch wer sich um die Sicherheit seiner Datenübertragungen sorgt, ist mit DLAN sicherer als mit dem verbreiteten WLAN bedient. Denn die Adapter übertragen die Daten innerhalb des Netzes bereits von Adapter zu Adapter in einer guten Verschlüsselung. Außerdem müsste man sich in das Stromnetz selbst einklinken, um zu versuchen diese Verschlüsselung zu zu knacken, während es beim WLAN ausreicht ein WLAN-fähiges Gerät mit der entsprechenden Software auszustatten und genügend Zeit zu geben.

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