Rechenzentrumstechnik

Schaut man sich die Rechenzentrumstechnik der letzten Jahre an, wird man feststellen, dass sich in kaum einer Techniksparte so viel getan hat wie hier. Vor noch wenigen Jahren war ein Rechenzentrum eine Ansammlung von Rechnern unterschiedlichster Leistungsklassen. Auf jedem der Rechner lief dabei eine bestimmte Anzahl von Software. Oft war es so, dass ein oder mehrere Rechner einem Unternehmen oder einem konkreten Verfahren gehörten und dort abgearbeitet wurden.

Virtualisierung in der Rechenzentrumstechnik

RechenzentrumstechnikDoch bereits seit geraumer Zeit steigt die Virtualisierung der Rechenzentrumstechnik. Das bedeutet, dass nicht mehr die Hardware ausschlaggebend für einen Rechnerbereich ist, sondern dass auf einer Farm an Servern und Netzwerkelementen beliebig viele virtuelle Rechner laufen und je nach Anforderung Ressourcen der Hardware nutzen. Auf diese Weise lässt sich ein Rechenzentrum wesentlich effizienter und zielgerichteter betreiben. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass Rechenzentrum keine stromfressenden Riesenanlagen sein müssen, sondern dass sie sehr ökologisch betrieben werden können. Auch die Hersteller der Hardware sind an dieser Entwicklung beteiligt und haben zum Beispiel mit GreenPower Bewegungen in Gang gesetzt, die die Rechenzentrumstechnik deutlich umweltfreundlicher werden lassen.

Individuelle Angebote

Doch nicht nur das, auch das Angebot an sich, das sich durch moderne Bedingungen wie Virtualisierung schaffen lässt, trägt seinen Anteil zu effizienter Nutzung bei. Denn in modernen Rechenzentren bekommt der Nutzer genau die Rechentechnik, die er derzeit benötigt. Benötigt er zu einem gegebenen Zeitpunkt mehr Kapazität, zum Beispiel was Speicherplatz anbelangt oder Rechenleistung, so kann er das gebuchte Angebot jederzeit erweitern. Dank moderner Virtualisierungstechnik entspricht diese Erweiterung dann ein paar Klicks in der Konfiguration des Rechenzentrums und schon stehen die neuen Leistungsmerkmale zur Verfügung.

Welcher Server darf es sein?

Von der kleinen Internetpräsenz bis hin zum komplett selbst verwalteten Server stehen so für alle Ansprüche die richtigen Leistungen bereit. Selbst wenn man konkrete Vorstellungen hat, was benötigt wird, stehen noch unterschiedliche Angebote zur Verfügung. Wer zum Beispiel einen Server benötigt, den er selbst administriert, hat die Qual der Wahl zwischen einem Managed Server, einem Root Server und dem Server Housing, wobei für jedes der drei Angebote noch unterschiedliche Leistungskategorien zur Verfügung stehen. Dank variabler Ausstattung der Serverräume zum Beispiel mit Serverschrankzubehör von 19power.de können vorhandene Leistungskapazitäten im Rechenzentrum zugeschaltet werden und stehen so dem Nutzer schnell und sicher zur Verfügung. Bestellt man einen Managed Server, so sind Betriebssystem und Ausstattung vorherbestimmt und vertraglich geregelt. Updates und Sicherheitspatches sind meist ebenso inklusive. Bei einem Root Server hat man mehr Kontrolle über den eigenen Server, jedoch trägt man so auch eine höhere Verantwortung bezüglich der Sicherheit. Beim Serverhousing dagegen wird Hardware gemietet und vollständig für die eigenen Zwecke genutzt. Dank der dedizierten Virtualisierungstechnik kommt dieses Modell jedoch immer seltener zum Einsatz.

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