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Cloud Gaming: Steht das Ende von Spiele-PCs und Konsolen bevor?

Cloud Gaming - das Ende herkömmlicher Konsolen und PC Spiele?Von immer mehr Anbietern ist zu hören, dass diese ihre Cloud-Gaming-Dienste testen. Zu ihnen gehört neben Verizon auch Google und Microsoft. Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob diese in Zukunft Spiele-PCs verdrängen werden? Das scheint jedoch letztendlich eine Frage der Netz-Infrastruktur zu sein.

Aus dem Hause Google erwartet den Spieler das „Project Stream“. Verizon macht sich die Namensgebung einfach und nennt das Ganze „Verizon Gaming“. Bei Microsoft ist man mit „Project xCloud“ besonders kreativ. Gemeinsam haben jedoch alle, dass sie den Einstieg in die Welt des Cloud Gamings vorantreiben. Zudem versuchen immer mehr Tech-Großunternehmen, in diesem Bereich Fuß zu fassen. Ein Thema dabei ist stets die Sicherheit der Daten in der Cloud.

Neu ist das Alles jedoch nicht. Schon heute betreiben Nvidia und Sony die GaaS-Services. GaaS selbst steht für „Gaming as a Service“. So können am eigenen Geräte Spiele gespielt werden, die nicht lokal vorhanden sind. Viel mehr werden diese auf den Servern des Anbieters ausgeführt. Die Steuerung, die direkt vom Nutzer ausgeführt wird, wird umgehend über das Netz zum Betreiber übertragen, woraufhin das verarbeitete Bild wieder zurück an den Gamer geschickt wird. Für diesen entsteht der Eindruck, als würde er einen Titel direkt von der Festplatte aus erleben.

Hat das Cloud Gaming Vorteile?

Wer sich heute eine Konsole kauft, kann auf eine Vielzahl an Spielen zurückgreifen. So erhält man für einen fairen Preis ein System, das zuverlässiges Gaming ermöglicht. Mit einem PC hingegen, hat der Nutzer nicht nur die Option viele Spiele zu erleben, sondern auch andere Dinge zu tun. Dass dieser „Luxus“ mehr kostet, dürfte klar sein. Denn die Anforderungen der einzelnen Titel wird immer höher. Somit benötigt der Spieler durchweg neue Technik, um ein stets einwandfreies Spielerlebnis genießen zu können. Faire Preise und günstige Teile gibt es im Übrigen bei https://www.mindfactory.de/Notebook+~+PC/PC+Systeme/Gamer+PCs.html. Denn neben dicken PC-Towern bieten sich ebenfalls die Gaming-Notebooks vom Spezialisten an.

Dennoch veraltet das, was man sich zum Spielen anschafft, relativ schnell. Konsolenhersteller bringen immer wieder neue Versionen auf den Markt und PC-Gamer kaufen von Zeit zu Zeit neue Grafikkarten, Arbeitsspeicher und anderes. Cloud Gaming macht dieses unnötig. Denn das lokale System übernimmt dabei lediglich die Decodierung. So ist auch für topaktuelle Titel keine neue, oftmals teure Hardware nötig.

Sind Gaming-Konsolen und Spiele-Rechnern also obsolet?

Erst einmal wohl nicht. Denn all die Pixel-Pracht muss erst einmal im Rechenzentrum verarbeitet werden. Somit ist es aktuell noch nicht möglich, dass die Cloud-Gaming-Lösung mit der lokalen Hardware mithalten kann. Zudem gibt es technische Probleme, die auf den klassischen Systemen nicht auftreten. Hinzukommt eine hohe Latenz. Also die Zeit von einem Mausklick bis zur dadurch ausgelösten Aktion. Diese ist momentan noch deutlich spürbar.

Ein weiterer Punkt ist die Internetverbindung. Diese bestimmt zum einen die Verzögerungen durch den Transfer der Daten und zum anderen, wirkt sie sich auch auf die Codierung und somit auf die Qualität der Bilder aus. Insofern ist ebenfalls klar, dass das Ganze nur mit einer absolut beständigen Verbindung funktioniert. Für eine optimale Qualität wird daher eine Internetverbindung mit mindestens 50 Mbit/s benötigt. Somit ist Grundvoraussetzung, um das Cloud-Gaming hierzulande zum Durchbruch zu verhelfen, der Netzausbau.