US-Netzwerktechnik-Hersteller Cisco muss Umsatzeinbußen kommunizieren

Netzwerkkomponenten - NetzwerkkabelIn den USA wird mit der NSA Affäre deutlich harmloser umgegangen als hierzulande, dennoch spüren auch amerikanische Unternehmen, das vorsichtige und nun kritischer gewordene Verhalten der Nutzer. So muss auch der Netzwerktechnik-Hersteller Cisco empfindliche Einbußen im laufenden Geschäft hinnehmen.

Der Computerbereich Netzwerktechnik ist ein sehr kritischer Bereich wenn es um die Datensicherheit bei der Verbindung und Vernetzung digitaler Inhalte und Technik geht. Insbesondere an das Internet angeschlossene Internetrouter bedeuten eine Gefahrenquelle und ein nicht unerhebliches Risiko was die Abhör- und Zugriffssicherheit angeht. Nach verschiedenen Berichte nach, arbeiten einige US-Unternehmen eng mit der NSA zusammen, beziehungsweise werden diese dazu gedrängt, Sicherheitsbarrieren für die Arbeit der Behörde zu öffnen und zu gestatten.

So ist es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen Cisco mit Umsatzrückgängen umgehen muss. Das Unternehmen kommuniziert einen von Umsatzrückgängen im dritten Geschäftsquartal im Bereich von 6 % was einen Rückgang auf 11,5 Milliarden US Dollar entspricht. Im Vorjahresquatal konnte Cisco noch 12,2 Milliarden US-Dollar bilanzieren. Für die Lektüre der detailierten Geschäftszahlen empfielt sich die offizielle Mitteilung des Unternehmens. Der aktuelle Report kann hier nachgelesen werden.

Neben den aktuellen Gründen hinsichtlich des Datenschutzes und des Abhörskandals muss sich Cisco aber auch der stärker werdenden Konkurrenz aus Asien stellen. Insbesondere der auch in Deutschland erfolgreich agierende Netzwerktechnik Hersteller Huawei kann für sich Gewinne und den Ausbau seiner Technik verzeichnen. Der chinesische Konzern ist mittlerweile der drittgrößte Smartphonehersteller. Neben dem Angebot an Mobilfunktechnik zeigt sich Huawei auch mit Routern und mobilen Internet USB-Sticks sehr erfolgreich.

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