Smartphoneproduktion: Foxconn ersetzt Fabrikarbeiter durch Roboter

Quelle: By Steve Jurvetson from Menlo Park, USA (glue works  Uploaded by Zolo) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Quelle: By Steve Jurvetson from Menlo Park, USA (glue works Uploaded by Zolo) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Foxconn ist zwar bekannt als Zulieferer großer Computerfirmen. Foxconn hat ein großes Problem, nämlich mit dem Einsatz und vor allem den Umgang mit menschlichen Ressourcen. Ob die Mitarbeiter nun für Foxconn zu langsam und zu teuer sind, das lässt zumindest die Technikoffensive von Terry Gou vermuten. Der Konzernchef plant die baldige Einführung von Foxbots. Roboter sollen Menschen bei der Fertigung von Smartphones ersetzen.

Dass Roboter bereits in der Industrie und bei dem Zusammenbau von Produkten und Geräten eine wichtige Rolle spielen, das ist nichts neues. Dass diese Technikoffensive auch immer mit Stellenabbau einher geht ist ebenfalls bekannt. Bei Foxconn, dem Zulieferer bekannter Computertechnik-Hersteller erlangt diese Wirtschaftsplanung ein neues Level. Foxconn, oder Hon Hai Precision Industry als Mutterkonzern beschäftigt über 1,4 Millionen Menschen. Dies ist dementsprechend ein immenser Faktor. Gleichzeitig ist Foxconn für den Umgang mit seinen Mitarbeitern bekannt und berüchtigt. Es gab bereits Suizidvorfälle aufgrund desolater Zustände in den Fertigungswerken. Für den Gründer Terry Gou, lässt sich das Problem mit dem Einsatz von Robotern aus der Welt schaffen, so mutet sein Plan zumindest an.

Bereits in Kürze sollen “Foxbots“ die Fertigung von Smartphones komplett übernehmen. Örtliche Medien berichten von sehr weit fortgeschrittenen Plänen. Tausende von Roboter sollen sich kurz vor der Installation am neuen Arbeitsplatz befinden. Eine Hochrechnung besagt, dass diese Maschinen eine Jahresfertigung von mehreren 100 Millionen Smartphones bewerkstelligen können. Natürlich ist dabei auch von einer Einsatzpremiere beim neuen Apple iPhone die Rede. Allerdings ist es fraglich, ob Apple als Erstlingswerk zur Verfügung stehen möchte, das Risiko fehlerhaft produzierter iPhones kommt für das kalifornische Unternehmen zu keinem guten Zeitpunkt. Immerhin befindet sich der Konzern in einer positiven Entwicklung. Defekte und fehlerhafte Geräte würden eher das Gegenteil bewirken.

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