Nachlässigkeit bei Passwörtern vermeiden und auf Nummer sicher gehen

InternetsicherheitWer kennt es nicht? Da sitzt man vor dem Login und hat plötzlich das eigene Passwort vergessen. Damit das dann beim nächsten Mal nicht wieder passieren kann, erneuert man das Passwort – aber hier wählt man dann oftmals ein Kennwort, welches nicht als ausreichend angriffssicher bezeichnet werden kann. Oder man stellt sicher, dass man es irgendwo „nachschlagen“ kann. Passwortsicherheit ist ein wichtiges Thema, mehr und mehr auch im privaten Lebensbereich. Denn was passiert, wenn jemand tatsächlich Einblick in die privaten E-Mails, Facebook Account oder gar die Bankverbindung hat?

Viele Menschen gehen noch immer zu nachlässig mit ihren Passwörtern um und das, obwohl sich die Zahl der Passwörter, die man so benötigt, im Laufe der letzten Jahre immens erhöht haben. PC, Handy, E-Mail, Amazon oder Google und Co – Accounts häufen sich mittlerweile und für jeden dieser Accounts hat man am besten ein separates, sicheres Passwort. Was sollte man in diesem Zusammenhang beachten?

Zu lockerer Umgang mit Passwörtern

Manche Menschen bewahren wichtige Passwörter einfach in einer unverschlüsselten Datei auf dem Rechner auf. Ein gefundenes Fressen für jeden Datendieb. Andere geben ihr Passwort leichtfertig an andere Personen weiter ohne sich der möglichen Konsequenzen überhaupt bewusst zu sein. Dieser lockere Umgang mit Passwörtern ist nicht nur bei der älteren Generation zu beobachten, sondern viel mehr durch alle Altersklassen an Usern hindurch. Dabei ist es gar nicht so schwierig sichere Passwörter zu verwenden, die man sich auch merken kann.

So sicher wie möglich

Viele Personen übernehmen auch Passwörter, die ihnen beispielsweise von Telekommunikationsanbietern oder ähnlichen gegeben werden. Diese sollten jedoch unverzüglich geändert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Passwort auch einen guten Schutz bietet, um nicht von Fremden geknackt zu werden. Um Passwörter zu knacken, werden verschiedene Methoden angewandt.

Eine davon ist etwa die sogenannte Brute-Force-Attacke. Hier versucht der Täter das Passwort über eine Software zu knacken, die in sehr schneller Abfolge diverse Zeichenkombinationen austestet. Je weniger Zeichen das Passwort hat, desto schneller kommt diese Methode zum Ziel. Man sollte also in jedem Fall längere Passwörter verwenden und im besten Fall Sonderzeichen, Zahlen oder auch Groß- und Kleinbuchstaben zu verwenden. Mit Online-Tools wie etwa der Seite wiesicheristmeinpasswort.de, kann jeder überprüfen, wie sicher das eigene Passwort tatsächlich ist. Unter anderem erhält man hier auch Hinweise darauf, wie lange ein Tools zum knacken von Passwörter mit Brute-Force Methoden brauchen würde, um das entsprechende Passwort auszuhebeln.

Was macht ein sicheres Passwort aus?

Wichtig ist vor allem die Passwortlänge sowie die Variation der Zeichen. Viele machen den Fehler und nutzen Passwörter aus dem direkten Lebensbereich, also etwa den Namen oder Ähnliches. Solche Passwörter sind auf jeden Fall zu vermeiden. Je raffinierter das Passwort, desto schwerer kann es durch Brute-Force Attacken geknackt werden. Eselsbrücken können hier eine gute Lösung sein. Ein Satz wie:

„Seit 26 Jahren bin ich mit meiner Frau Anna verheiratet“

ergibt ein recht gutes Passwort: S26JbimmFAv, auf das niemand so leicht kommen kann und auch Hacker sich die Zähne ausbeißen müssen. Hundertprozentige Sicherheit wird es wohl nie geben, solange man es in der Hand hat, sollte man aber darauf achten, es Verbrechern nicht zu leicht zu machen.

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