Edward Snowden warnt vor der Nutzung des Cloudspeicherdienstes Dropbox

199px-Edward_Snowden-2Edward Snowdens Enthüllungen betreffen nicht nur die Machenschaften der USA und der NSA, allgemein sieht der Whistleblower das Thema Datensicherheit als allgegenwärtig. Der Umgang der Nutzer geschieht auf einer verantwortungslosen Basis. Den Umgang mit dem Speicherdienst Dropbox sieht Snowden alles andere als harmlos an.

In einem Interview mit dem Guardian spricht der im Exil lebende Edward Snowden über das Thema der Datensicherheit und welche Wege und Möglichkeiten es zum wirksamen Schutz gibt. Dabei sieht er vor allem ein System als möglich, ein System dass die Daten so verschlüsselt, dass kein Unbefugter Zugriff auf die Sicherung habe, weder nichtlegitimierte Nutzer aber auch keine Betreiber solcher Dienste. Dieses Prinzip trägt den Titel “Zero-Knowledge-Prinzip“, die Bezeichnung ist selbsterklärend. im Interview unterstreicht Edward Snowden, dass Server- und Cloudbetreiber über dieses Prinzip Vertrauen nach Außen transportieren können. So verbleibt ein Gefühl der Sicherheit, zwar werden personifizierte Daten auch weiterhin digital ausgelagert, bleiben dort aber anonym.

 

In diesem Zusammenhang hat der Whistleblower den Cloudspeicheranbieter Dropbox direkt kritisiert. Pikanterweise ist im dortigen Verwaltungsrat die ehemalige US-Außenminististerin Condoleezza Rice tätig. Die Nähe zur US-Regierung im Zusammenhang mit dem Umgang von personenbezogenen Daten wirkt daher alles andere als vertrauenserweckend. Vor allem wurde in dieser Amtsperiode das PRISM-Programm aktiv forciert.

Bildquelle: Laura Poitras / Praxis Films [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

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